WOW³
Magazin für Kommunikation
#10 Kommunikation mit Kick
👍🏼👎🏼Wir müssen reden!👊🏼🤘🏼👌🏼🤞🏼✌🏼☝🏼🖖🏼
🔝Wie wir gute Gespräche führen, die uns weiterbringen🔝
Mit der Kommunikation ist das ja gerne mal so eine Sache: Du hörst mir nicht zu und willst mich nicht verstehen und überhaupt sagst du gar nicht, was ich aber gerne hören möchte.
Fakt ist: unseren Gesprächspartner ändern, optimieren, kommunikativer hexen, ist nicht so einfach. Aber selbst etwas an unserer Kommunikation drehen, neu einstellen, festschrauben, das geht schon eher.
Sei kein Kommunikations-Zombie
Oh wie ich sie liebe die Menschen, die dich morgens halb neun mit schiefem Blick anschauen und sagen: Sprich mich nicht vor der vierten Tasse Kaffee an! Dann sage ich dir aber: dann wird das nix mit einem guten Gespräch! Nein du musst nicht frühmorgens schon fantastisch gut drauf sein. Aber die Verpackung macht’s: statt grummelnd etwas in deinen vielleicht nicht mal vorhandenen Bart zu nuscheln, bitte um Verständnis, gib eine Zeit an, in der du gut zu sprechen bist oder biete einen Termin für ein Treffen an! Das kostet dich auch nicht viel Worte, sorgt aber bei deinem Gegenüber für Zufriedenheit und Wohlbefinden!
Aktiv Zuhören ist die Voraussetzung für ein gutes Gespräch
Kennst du das auch: Du redest begeistert darüber, was dich in deinem Leben gerade so bewegt und von deinem Gesprächspartner kommt……..nix. So geht es vielen. Schlimmer geht immer, wenn dein Gegenüber auch noch ins Handy starrt oder aus dem Fenster schaut und scheinbar gar nicht richtig anwesend ist.
Damit ist nun Schluss: denn zukünftig liebst du das Konzept des Aktiven Zuhörens!
Da lässt du nicht einfach nur die Worte auf dich zufliegen, sondern nickst mit dem Kopf, sagst ab und zu auch einmal Aha und Oh und Mhm und signalisierst durch Fragen und Antworten, dass du dem Gespräch folgst und dich dafür interessierst, was dir dein Gesprächspartner erzählt. Ganz einfach!
Wenn du etwas nicht verstanden hast, ist Fragen immer eine gute Idee
Nur mit dem Kopf nicken und im Anschluss etwas völlig anderes machen, war schon immer eine eher bescheidene Idee.
Stattdessen solltest Du fragen.
Formuliere deine Fragen offen und animiere dein Gegenüber mit mehr als Ja oder Nein zu antworten!
Schau über den Tellerrand und schwimm nicht nur in der eigenen Suppe
Der Killer für jedes Gespräch sind sture Ansichten, festgefahrene Meinungen und fehlende Offenheit sich auch mal die andere Seite anzuhören.
Lass deinen Gesprächspartner ausreden - auch wenn du am liebsten mittendrin deine Meinung sagen willst. Gib deinem Gegenüber die Möglichkeit auszuformulieren was gerade im
Kopf rumgeht. Gehe anschließend bei deinen Ausführungen darauf ein!
Liebe es Gespräche zu führen
Jedes Gespräch ist nur so gut, wie die Lust, die die Gesprächspartner mitbringen!
Wenn du also etwas erreichen, überzeugen oder klären willst, dann bring Lust und Laune mit.
#9 Kommunikation mit Kick
Die augenrollende Annegret trifft den starrenden Stefan
Über non-verbale Winkattacken mit dem Zaunpfahl
Da ist sie wieder. Während du mit ihr sprichst, diskutierst oder versuchst deinen Standpunkt klarzumachen, macht sie ständig dieses nervige Gerolle mit ihren Augen. Ihren wunderschönen braunen Augen oder blauen oder grünen. Aber wenn sie sie so herumrollt, dann sehen sie gar nicht so wunderschön aus, sondern eher wie verzweifelter Versuch zur Eule zu werden. Dabei unterschätzen wir oftmals wie wichtig und aussagekräftig genau diese Bewegungen der Augäpfel im Zusammenspiel mit den Lidern sind.
Die augenrollende Annegret
Nehmen wir doch gleich zu Beginn die augenrollende Annegret etwas genauer unter die Lupe. Tatsächlich muss Augenrollen nicht immer eine negative Botschaft für den Gesprächspartner sein.
Der starrende Stefan
Egal ob er Ihnen ins Gesicht starrt oder aus dem Fenster. Genauso wie uns ausschweifende Augenaktivität aus dem Konzept bringt, macht uns reaktionsloses Starren fast noch wahnsinniger.
Die zwinkernde Zoe
Flirtet sie mit mir oder will sie mir eine geheime Botschaft zukommen lassen? Wir wissen es nicht genau. Auf alle Fälle baut sie grundsätzlich ausschweifendes Zwinkern in ihre Monologe und spannenden Anekdoten ein.
Der kritische Konrad
Er kneift die Augen zu Schlitzen zusammen und schaut kritisch über den Rand seiner Brille. Der kritische Konrad kommt immer eher zweifelnd und zurückhaltend herüber.
Die schüchterne (S)Charlotte
Sie kann ihrem Gesprächspartner gar nicht in die Augen schauen. Das macht sie alles nervös: reden, Blickkontakt halten und dann noch etwas kluges sagen.
Die stink-saure Sieglinde
Aber eins sollten Sie grundsätzlich beachten: sollten aus den Augen Ihres Gesprächspartners oder ihrer Partnerin rote, grüne oder schwarze Blitze schießen, dann steht eindeutig die stink-saure Sieglinde vor Ihnen.
Finde heraus wie du Winkattacken abwehrst, entschärfst und dabei deiner Kommunikation treu bleibst unter https://wow-hoch-3.de/Selbst-Staendig-Mama/Die-augenrollende-Annegret/
#8 Kommunikation mit Kick:
Der Aha-Effekt
Warum verständnisorientiertes Kommunizieren alles so viel besser macht
Kommunizieren kann doch jeder!
Und genau da sind die meisten schon auf dem Holzweg: gute Kommunikation besteht nicht nur darin, Wörter und Laute in der richtigen Reihenfolge und der korrekten Grammatik aneinander zu reihen.
Nein wir müssen uns auch überlegen wie wir etwas ausdrücken: freundlich, mit Nachdruck, wütend oder mit besonderem Fokus auf VERSTEHEN!
Du hörst mir gar nicht richtig zu!
Wie oft haben wir diesen Satz in unserem Leben schon gehört. Unser Gesprächspartner erklärt oder erzählt etwas, es kommt aber irgendwie nicht so richtig bei uns an. Das kann an unterschiedlichem Kontext liegen, oder wir sind mit unseren Gedanken gerade ganz woanders.
Manchmal liegt das Problem aber auch nicht beim Zuhörer.
Es gibt eine Regel: wenn dich jemand nicht richtig versteht, liegt es nicht daran, dass er dir nicht zuhört, sondern dass du es nicht richtig erklärt hast. Schon einmal daran gedacht?
Fragen hilft beim Verstehen!
Und das gilt für beide Gesprächspartner. Sowohl der Erzählende kann hin und wieder einfach kurz nachfragen ob du ihm folgen kannst und alles klar und verständlich.
Genauso kann auch dein Zuhörer bei dir nachfragen, wenn etwas unklar oder unverständlich war. Ganz einfach! Fragen hilft!
Achte dabei darauf nach Möglichkeit offene Fragen und Nutzenfragen zu stellen. Auch Fragen danach, wie es weitergehen kann und Probleme gelöst werden können sind besser als immer nur im Kreis zu laufen und auf der aktuellen Situation herumzutrampeln.
Gib dir Mühe bei der Kommunikation!
Kommunikation ist gar nicht so einfach, ganz im Gegenteil! Kommunikation ist komplex, kann auf die verschiedensten Arten interpretiert und genauso oft missverstanden werden.
Wenn du also deine Ziele erreichen möchtest, deinen Gesprächspartner überzeugen und für Dich gewinnen willst, dann gib dir richtig Mühe! Dann klappt es auch mit der Kommunikation!
1.Sei einzigartig! – Das Erlebnis bist DU!
Keiner macht Dir was vor und Du musst auch keinem etwas nachmachen. Wir sind alle individuell, einzigartig und genau richtig so. Kitzel Deine Stärken heraus und steck Ängste und Entmutigungen in die Kiste.
2.Lächle mehr als die Anderen! – Das Erlebnis ist DEIN Lächeln.
Lachen steckt an. Nutze genau das. Mit einem Lächeln geht vieles leichter und die Menschen in Deiner Umgebung werden dies auch merken.
3.Keine Angst vorne zu stehen! – Das Erlebnis ist DEINE Präsentation.
Oftmals sitzen Menschen in meinen Workshops, die große Angst vor Präsentationen haben und nicht gerne vor Menschen sprechen. Man kann das Reden trainieren und die Körpersprache perfektionieren. Aber die einzig wahre Methode für tolle Präsentationen ist trainieren, trainieren und nochmals trainieren. Nutze also jede Situation und schrei grundsätzlich hier, wenn es darum geht vor anderen zu sprechen.
4.Vorhang auf! – Das Erlebnis ist DEINE Inszenierung.
Auch das „in Szene setzen“ ist ein wichtiger Punkt. Denk im Vorfeld darüber nach, wie Du die Inszenierung gestalten willst.
5.Das Gesamtpaket muss stimmen! – Das Erlebnis wird zum Flow.
Das Gesamtbild muss stimmen, aber vergiss bitte den Spaß bei der ganzen Sache nicht. Die Körpersprache muss zur verbalen Kommunikation passen und die Stimme sollte für Zuhörer wie auch Dich selbst angenehm klingen. Aber eins ist klar: nur wer Spaß an der Sache hat, kann überzeugend und mit Leidenschaft vermitteln.
Digital Detox oder was?! Bist du ständig online oder lebst du wieder?
Wir kennen sie alle und sehen sie täglich auf der Straße, in der Straßenbahn, in Parks, Schwimmbädern und im Einkaufzentrum: die Digital-Zombies, die Online-Junkies und die Bildschirm-Süchtigen.
Aber die gute Nachricht ist: es gibt ein Heilmittel - kostenfrei, einfach umzusetzen und völlig ohne Nebenwirkungen...bis auf die Positiven!
Das Geheimnis lautet: WEGLEGEN, AUSSCHALTEN, in die Waschmaschine stecken oder aus dem Fenster schmeißen. Das sind die radikalen Methoden. Aber der kalte Entzug ist nicht für jedermann oder -frau das geeignete Mittel der Wahl und es gibt natürlich auch eine Light-Version.
Irgendwann am Tag ist es dann mal gut.
Wer abends kurz vor elf regelmäßig E-Mails beantwortet, muss sich nicht wundern, wenn das dann auch von einem erwartet wird. Also auch mal dem Smartphone, Tablet oder Laptop einen Feierabend gönnen.
Stille Zeiten lassen die Kreativität durch die Decke schießen.
Ich habe gelernt, dass ich für gute kreative Leistungen und schwungvolle Ideen einfach meine Ruhe brauche- was für eine bahnbrechende Erkenntnis. Tja manchmal kann es ganz einfach sein.
Mach doch mal ne Digitale Siesta!
Es ist völlig egal, wann am Tag oder in der Nacht ihr eine digitale Siesta einlegt. Hauptsache ihr macht sie!
Face-to-Face ist besser als virtuelles Geplapper
Ja, ich weiß, manchmal ist es wirklich schwierig sich immer in persona zu treffen. Auch da hat die digitale Vernetzung und globale Kommunikation ihre Finger im Spiel. Klar ist es einfacher die Oma schnell per Face-Time anzurufen, als vorbeizuradeln. Gesehen hat man sich ja so trotzdem. Aber mit einem leckeren Stück Kuchen vor der Türe stehen, ersetzt es dann doch nicht.
Geh mal raus ins richtige Leben und genieße es in vollen Zügen!!!!
Das ist wie Fenster aufmachen, nur viel krasser!
#2 Kommunikation mit Kick:
Dein Blick sagt mehr als tausend Worte
Gehörst Du auch zu den Menschen, die keine großen Fans von Blickkontakt und in die Augen schauen sind? Solltest Du aber. Denn in den Augen unserer Gesprächspartner können wir ziemlich viel erkennen.
Die Augen sind der Spiegel der Seele.
Auch wenn derlei schmalzige Sätze gerne einmal dazu führen, dass wir die Augen verdrehen, so enthalten sie doch auch eine Spur Wahrheit. In den Augen sehen wir alle Facetten der uns bekannten Emotionen von himmelschreiend fröhlich bis todtraurig. Auch Unverständnis und Misstrauen zeigen sich als Erstes, ihr ahnt es schon, genau: in unseren Augen.
Der Blickkontakt-Check
Und wenn Du das nächste Mal mit jemandem im Gespräch bist oder vielleicht eine Präsentation in Deiner Firma vor einigen Kollegen hältst, dann schau doch Deinen Zuhörern einmal tief in die Augen. So richtig intensiv und unterstreiche so, was Du soeben gesagt hast.
Und dann kommt die wichtigste Regel beim Blickkontakt:
Immer gerne um einen offenen Blick bemühen, ABER das ist kein Grund Dein Gegenüber stundenlang anzustarren.
Wenn Du also beim Small Talk nach Feierabend oder beim Meeting im Büro den Blickkontakt aktiv einbringen möchtest: Dann schau der Person Deiner Wahl kurz und fest in die Augen, hol tief Luft und dann ist es auch schon wieder vorbei.
Übrigens.....
Wer nicht gerne einer bestimmten Person in die Augen schauen möchte, kann bei größeren Gruppen auch gerne den Blick schweifen lassen und knapp über den Haarspitzen durch den Raum wandern. Das vermittelt den vor Dir Sitzenden dennoch den Eindruck, Du blickst sie direkt an.
Frei nach dem Motto: Schau mir in die Augen, Kleines!
Mit diesen einfachen Tricks werden Ihre Gespräche zu einem wahren Vergnügen der Kommunikation:
Hören Sie zu!
So gerne wir uns reden hören, gutes Zuhören ist eine der wichtigsten Eigenschaften für gute Gespräche!
Auf den Gesprächspartner eingehen!
Gehen Sie auf ihren Gesprächspartner ein ohne ständig auf ihre Themen und Erfahrungen fixiert zu sein.
Bleiben Sie immer ehrlich und echt!
Sagen Sie, wenn Sie anderer Meinung sind oder aus eigener Erfahrung berichten können. Nichts ist schlimmer für ein Gespräch als Unehrlichkeit, Lügen oder eine Meinung, der man anhört, dass es nicht Ihre ist.
Fragen, Fragen, Fragen!
Trauen Sie sich zu fragen, wenn etwas unklar ist und vor allem: hören Sie nicht auf zu fragen, bis alle Missverständnisse ausgeräumt sind.
Vertrauen ist das A und O!
Ein gutes Gespräch basiert auf Vertrauen zwischen den Gesprächspartnern -
Vertrauen in ein gutes Gespräch und die Fairness und Ehrlichkeit des Gesprächspartners.
Gutes Gelingen und vor allem Gute Gespräche!